04.05.2009 13:27

Mittwoch, 6. Mai: Gastspiel des Samara Stadttheaters „Samarskaja Ploschtschad“ / Russische Föderation in russischer Sprache. Eintritt frei.

Austausch Samara-Ulm
info:www.westentasche.de

Westentasche Freilichttheater Verein Ulm e.V. Präsentiert
im Forum Theater hinter der Ulmer Stadtbibliothek, Mittwoch, 6. Mai:
Gastspiel des Samara Stadttheaters „Samarskaja Ploschtschad“ / Russische
Föderation in russischer Sprache. Eintritt frei.
Das Stück von Jewgenij Grischkowetz
„Der Planet“.
Der Autor:
Am 17. Februar 1967 in Kemerovo geboren, spielte er im studentischen Theater der
Pantomime und trat bei verschiedenen Theaterfestivals auf. 1990hat Grischkowetz im
Theater „Die Loge“ mit dem Prinzip der unabhängigen Improvisation gearbeitet. 1999
hat er den Preis „Antibuker“ für seine Stücke „Der Zettel des Russischen Reisenden“
und „Der Winter“ bekommen. Zahlreiche Publikationen: „Die Stadt“ (2001) „Wie ich habe
den Hund aufgegessen“ (2003) der Roman „Das Hemd“ (2004) und der „Fluss“ 82005)
u.a.
Zu der Inszenierung:
Die Firmenschrift des Autors sind wenige Deklarationen, aber Gemütsbewegungen:
Die Handlungsdynamik entsteht aus ständigem Raumwechsel – ein Zimmer verwandelt
sich in eine Straße, wohin „der Held“ auf der Suche nach dem Glück ausgeht. An ihm
fliegen Autofahrer vorbei, ohne ihn zu bemerken, zwischen Werbeplakaten ist ein
Gespräch möglich. „Der Held“ von Grischkowetz ist für die Umwelt empfänglich und
lasst sie auf sich zukommen. Eine Überwindung der Hindernisse zwischen Rampe und
Zuschauern ist daran orientiert. Das Phänomen Grischkowets besteht in seiner
Phantasie: Man kann die Erde auf der Suche nach der Liebe überfliegen und in der
Schalltrichter schreien: „Das ist keine Liebe!“ – und niemand hört das. Die Frau lebt in
der gleiche Stadt, sie Leben in parallelen Welten – „Sie“ hat einen einzigen Monolog
über das Glück und der symbolisiert diesen Planeten, den „der Held“ in seinem Leben
findet.
Aus einem Interview mit den Hauptdarsteller der Vorstellung „Der Planet“: Oleg
Sergejew:

Frage: Was ist das Hauptthema dieser Vorstellung?
Sergejew: Grischkowets (und eigentlich ich, wenn ich auf der Bühne in der Rolle des
Autors auftrete) kommt zu seinem Lieblingsthema „Einsamkeit“. Er spricht davon, dass
man mit der Hoffnung sehr lange leben kann.
Es spielen:
Natalia Nosova
Oleg Sergejev

Regie und Intendanz: Evgeny Drobyshef
Producer:Dr. Alexey Prokaev.
Sie sind herzlich eingeladen.

Das Theater in der Westentasche wird am 22. Mai 2009 in Samara gastieren - als Gegeneinladung.


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