24.02.2010 18:35

Ansichten eines Clowns von Heinrich Böll.

Ein Westentaschentheater Klassiker! Neuinszenierung.
Monolog der Bitterkeit.



Heinrich Böll 1963 erschienener Nachkriegsroman ist eine umstrittene Literaturlegende: Die intensive Lebensbeichte eines als professioneller Clown arbeitenden Mannes aus dem rheinischen Großbürgertum, die gleichzeitig zu einer bitteren Generalabrechnung mit den (damaligen) Erscheinungsformen in Gesellschaft, Staat und Kirche gerät, war in der Wiederaufbauerrepublik Deutschland eine literarische Skandalbombe. Literatur entsteht zum Leben: Dentler - stets bedacht, das private Dilemma in den Mittelpunkt zu stellen - lässt aus Gesprächsfetzen und rekapitulierten Situationen die traurige Vita eines um Wahrhaftigkeit ringenden Menschen entstehen. Ebenso wie der Roman ist auch die dramatisierte Fassung durchsetzt mit Erinnerung an seine Liebe Marie, seine Eltern und seine geliebte Schwester Henriette.Hans Schnier, einst ein gefragter Pantomime und Spaßmacher, sitzt, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, zum Bettler degradiert auf den Stufen des Bonner Bahnhofs.

Es spielen:
Thomas Dentler in der Titelrollen als Clown Hans Schnier.
Nancy Calero: Gesang und Tanz-Performance als „Marie“.

Bühnenfassung und Regie: Thomas Dentler.
Plakat: Hans-Jürgen Brandes.
Bühnenbild und Technik: Roman Beloborodov.

Termine:

Samstag, 06. März 2010
Freitag, 12. März 2010
Samstag, 13. März 2010
Freitag, 19. März 2010
Samstag, 20. März 2010
Samstag, 27. März 2010 (Zum Welttheatertag 2010)
Freitag, 02. April 2010
Samstag, 03. April 2010

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Eine Produktion des Ulmer "theaters in der westentasche" - Das Kleinste Theater Deutschlands.


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