Theaterpädagogik - was ist, kann und will sie?

Theaterpädagogische Arbeit füllt die kreative Schnittmenge zwischen Theater und Schule aus.
Sie kann Möglichkeiten und Chancen des Theaters für Schulen öffnen und dabei einen konstruktiven, nachhaltigen Austausch gestalten und gewährleisten. Sie, die Lehrerinnen und Lehrer, sind unsere PartnerInnen, NetzwerkerInnen und MultiplikatorInnen. Wir sind Ihre Kontaktpersonen, Ihre BeraterInnen und Ihre AnsprechpartnerInnen.

Theaterpädagogische Arbeit ist aber auch die Vermittlung von Theater mit den Mitteln des Theaters; also ästhetische Bildung.
Sie will Menschen für Theater begeistern - im selbst Spielen wie im Zuschauen. Hier arbeitet die Theaterpädagogik thematisch zu Stücken und / oder mit der Lebensrealität ihrer Spieler. Dabei will sie Augen öffnen, den Verstand schärfen und den Diskurs untereinander anregen - sie reflektiert das Ich in der Beziehung zur Welt. Im Sinne von Selbst- und Sozialkompetenzen stärkt theaterpädagogische Arbeit das Selbst-Bewusst-Sein.
Theaterpädagogische Prozesse sind zutiefst demokratisch und fördern die Fähigkeit zur Teilhabe an Politik und Gesellschaft.

Theaterpädagogik wird vielfältig eingesetzt,

  • um Kunst zu vermitteln und sie selbst zu gestalten
  • um Themen erleb- und erfahrbar zu machen, um sie sich anzueignen
  • um Lebensrealität in der Fiktion auszuprobieren
  • um mit sich, mit anderen und für andere zu spielen
  • um alternative Weltentwürfe zu gestalten
  • um das Unmögliche auszuloten
  • um Lebensentwürfe, Werte, Biografien zu reflektieren
  • um Wahrnehmung zu schulen
  • und vieles mehr...

Theaterpädagogik kann nicht nicht Spaß machen!
Lust, Neugier, Freiwilligkeit und Spaß sind die Wurzeln des Spiels, also jeglicher Erfindung, aller Kreativität, also der Zukunft!










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